Herzlich Wilkommen

Schön, dass du da bist!!!

Hier findest du mein ganz persönliches Geschenk für Dich: Meine 6 Mutmacher-Karten zum Ausdrucken.

Bitte klicke ganz einfach unten auf den blauen Download-Button, um deine Karten kostenlos als PDF herunterzuladen!

Hier klicken. Lade dir die 6 Mutmacher-Karten kostenlos herunter (PDF)

Mein Weg zurück zu mir

Echt. Mutig. Schritt für Schritt.

Ich möchte den Blog schreiben, um Menschen zu zeigen, dass man auch in schwierigen Situationen immer wieder einen Weg finden kann, nach vorne zu schauen. In schwierigen Situationen darf man nie die Hoffnung verlieren und muss immer wieder den Blick nach vorne richten. Auch wenn es manchmal schwerfällt, kann man schwierige Situationen als Lernprozess sehen, der einem im Leben weiter bringen kann.

Ich weiß das, weil ich schon von klein auf als älterste Schwester von vier weiteren Geschwistern viel Verantwortung übertragen bekommen habe. Ich hatte schon immer das Gefühl, nicht so richtig zur Familie dazuzugehören. Immer wieder habe ich versucht, so zu sein, wie andere es wollten, nur um dazuzugehören. Trozdem waren sie oft unzfrieden und ich fühlte mich falsch, manchmal nicht geliebt und fehl am Platz.

Innerlich habe ich mich irgendwann gefragt: “Wie ich jetzt gerade lebe, soll das alles sein?”

Mein erster Schritt

Ich begann mit meinem ersten Coaching: “Wie bekomme ich einen Ex zurück?”

Doch während diesem Coaching erkannte ich etwas, womit ich selbst nicht gerechnet hatte: ich wollte garnicht mehr mit ihm zusammen sein. Ich habe gemerkt, dass ich nicht alleine daran schuld war, dass die Beziehung nicht funktioniert hat. Zu einer Beziehung gehören immer zwei im Leben dazu.

Also begann ich darüber nachzudenken, was ich in einer Beziehung wünsche und was ich nicht mehr haben möchte. Ich beschäftigte mich anschließend damit, was ich selbst an mir verändern kann, um eine glückliche Beziehung führen zu können. Als ich gemerkt habe, dass sich meine Denkweise verändert, dachte ich: Ich brauche etwas neues. Neues Wissen – aber nicht mehr nur um die Beziehungen. Ich brauchte eine Veränderung über mich selbst.

Also begann ich, mich immer mehr mit meiner persönlichen Entwicklung zu beschäftigen. Ich machte verschiedene Online Coachings, Online Akademie/Webinare und fing auch an Bücher zu lesen, die mir neue Gedanken und Sichtweisen gegeben haben.

Ich wollte verstehen, warum ich so denke, wie ich denke, warum ich mich in bestimmten Situationen so verhalte. Durch das neue Wissen habe ich angefangen, mich selbst besser kennenzulernen und meine eigenen Muster zu erkennen.

Ich habe gelernt, aus meiner Komfortzone zu gehen, mich mit meinen Ängsten auseinanderzusetzen und für mich selber Grenzen zu setzen. Da es mir so gutgetan hat, habe ich anschließend eine ADHS Trainingsbegleitung gemacht um mein Sohn besser verstehen zu können.

Und jetzt habe ich angefangen, eine VAK-Coaching Ausbildung zu machen.

Ich merke, dass mein Weg noch lang nicht abgeschlossen ist. Im Gegenteil: ich glaube, dass ich gerade erst angefangen habe, mich wirklich selbst kennenzulernen.

Was sich in mir verändert hat

Früher war ich ein ängstlicher, schüchterner und unsicherer Mensch, der sich wenig zugetraut hat und große Angst hatte. Das Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen, hat mir riesige Angst gemacht.

Heute habe ich zwar in manchen Situationen immer noch Angst. Aber ich gehe aus meiner Konfortzone und stelle mich meinen Ängsten.Und ich bin richtig stolz darauf, was ich mit 43 Jahren alles geleistet und geschafft habe.

Ich bin alleinerziehende Mama eines Kindes mit ADHS und einer Autismus-Spektrum-Störung. Ich bin zufriedener Single und habe mir einen eigenen Freundeskreis aufgebaut, mit dem ich mich regelmäßig treffe und so sehr dankbar bin, sie in meinem Leben zu haben. Ich mache einen Diskofox-Tanzkurs, der mir riesigen Spaß und Freude macht. Habe eine tolle Arbeit, die mich glücklich macht und mich auf positiver Weise fordert.

Meine erste große Grenze habe ich in meiner alten Arbeit gesetzt. Ich habe dort gekündigt, als ich gemerkt habe, das ich einfach nicht ernst genommen wurde, und mir immer wieder Versprechungen gemacht wurden, die anschließend nicht eingehalten wurden.

Früher fühlte ich mich oft nicht ernst genommen. Heute fühle ich mich sehr viel zufriedener und ausgeglichener.

Ich habe Freunde, die für mich da sind und mir zuhöhren wenn es mir schlecht geht.

Ich habe eine schöne Wohnung mit den Dingen, die ich mir immer gewünscht habe. Eine Badewanne und einen Balkon – und zusätzlich sogar noch eine schöne Terrasse.

Das ist für mich der richtige Luxus, den ich mir momentan leisten kann. Und dafür bin ich so unendlich dankbar!!!

Ich bin noch lange nicht am Ziel

Aber ich möchte auch ehlich sein:

Ich bin immer noch in einer Lernphase und noch nicht dort, wo ich einmal sein möchte.Sei es in der Beziehung zu meinem Kind, in einer zukünftigen Beziehung zu einem neuen Partner, finanziell oder meiner persönlichen Ziele.

Ich habe noch viele Wünsche und Ziele, an denen ich arbeiten möchte.

Das alles braucht Zeit und ist auch für mich im Alltag nicht immer leicht.

Leider schaffe ich es nicht jeden Tag, zufrieden oder sogar glücklich zu sein.

Auch bei mir gibt es Höhen und Tiefen. Es gibt Tage, an denen ich zweifelnde Gedanken habe und nicht weiterweiß. Manchmal bin ich dann für ein paar Tage sehr niedergeschlagen und habe das Gefühl, nicht weiterzukommen.

Aber dann kommt irgendwann wieder ein kleiner Lichtblick.

Vielleicht ist es nur ein kleiner Moment oder ein Gedanke, der mir neue Kraft gibt.

Und dann merke ich wieder:

Ich muss nicht alles auf einmal schaffen. Ich kann die Hürden Schritt für Schritt überwinden und einen neuen Weg einschlagen. Denn genau das habe ich auf meinem bisherigen Weg gelernt:

Es ist “okay” nicht immer stark zu sein.

Es ist “okay”, Zweifel zu haben und manchmal nicht weiterzuwissen.

Wichtig ist für mich, das ich irgendwann wieder aufstehe und weitergehe.

Was ich anderen Menschen mitgeben möchte

Wenn heute eine Frau vor mir sitzen würde, die genauso unsicher ist, wie ich früher war, würde ich ihr sagen:

“Das hatte ich auch und ich fühle genau wie du. Aber ich kann dir sagen, dass auch du Schritt für Schritt aus deiner Konfortzone herauskommen kannst.

Du musst zuerst bei dir anfangen und darfst nicht darauf warten, dass andere dich daraus holen. Du selbst musst handeln und dir selbst Hilfe holen.

Wenn du erkennst, dass du Dinge selbst schaffen kannst und dich nicht ständig an anderen festhalten musst, wirst du merken, was wirklich alles in dir steckt und wie stark du wirklich bist.

Je mehr du erkennst, was dein Weg ist, desto mehr wirst du zu der Person, von der du vielleicht heute noch nicht glaubst, dass du sie einmal sein wirst.”

Ich bin selbst noch auf meinem Weg.

Ich habe noch nicht alle Antworten.

Ich habe noch nicht alle meine Ziele erreicht.

Aber ich habe gelernt, dass ich nicht stehen bleiben muss, nur weil ein Weg schwierig wird.

Und ich habe das Gefühl, dass das Leben noch viel mehr für mich bereithält, als ich mir momentan vorstellen kann.

Vieleicht ist genau das mein Weg zurück zu mir.

Nicht perfekt. Nicht ohne Angst. Aber Schritt für Schritt.

Liebe grüße

Bianca

Leave a comment